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Der Arbeitskreis Urologische Onkologie (AUO)

Herzlich willkommen auf den Seiten des Arbeitskreises für Urologische Onkologie (AUO) der österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU-Website). Wir möchten Sie einladen, sich hier über den Arbeitskreis und über Tumorerkrankungen des Urogenitaltrakts zu informieren, sich fortzubilden oder einen FA/FÄ für Urologie, der/die Mitglied im Uroonkologischen Arbeitskreis ist, zu finden (Liste der Mitglieder).

Der Arbeitskreis Urologische Onkologie – im Folgenden AUO genannt – ist ein ständiger Arbeitskreis der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU). Ziel des AUO ist durch die gemeinsame Arbeit der Mitglieder eine umfassende Förderung von Wissenschaft, Forschung und Weiterbildung auf dem Gebiet der urologischen Onkologie, also allen Krebserkrankungen im Bereich der Harn- und Geschlechtsorgane. Diese umfassen im Wesentlichen die

  • Niere
  • Harnleiter
  • Blase
  • Prostata
  • Harnröhre
  • Penis
  • Hoden

Dazu werden österreichweite Behandlungsleitlinien erstellt und aktualisiert, es werden Studien zu speziellen Fragestellungen durchgeführt und deren Ergebnisse publiziert sowie Fortbildungen abgehalten. Der Arbeitskreis umfasst derzeit rund 50 Mitglieder, die sich 3- bis 4-mal/ Jahr zu einer gemeinsamen Sitzung treffen. Der Arbeitskreis wurde 1984 gegründet und wurde bisher von folgenden Urologen aus Österreich geleitet: Prof. Gerhard Jakse (1984 – 1988), Doz. Johannes Flamm (1988 – 1992), Prof. Wolfgang Höltl (1992 – 1996), Prof. Karl Pummer (1996 – 2000), Doz. Walter Albrecht (2000 – 2002), Prim. Wolfgang Loidl (2002 – 2006), Prim. Klaus Jeschke (2006 – 2008), OA Franz Stoiber (2008 – 2012) , Doz. Dr. Anton Ponholzer (2012-2017))seit 2018 Ass.Prof. Prim. Dr. Karl Grubmüller


Vorwort

Häufig stellen sich nach einer Tumordiagnose unzählige Fragen, welche schon durch die zeitliche Begrenzung im Arzt-Patienten-Gespräch nicht alle beantwortet werden können. Wir hoffen sehr, dass wir hier zumindest einiges davon klären können. Ziel ist es vor allem, dass Patienten und Betroffene sich auf seriöse Weise auf einer modernen Hompage informieren können, die unentgeltlich von Fachärzten/-innen mit großer persönlicher Erfahrung erstellt wurde. Die Inhalte wurden nach nationalen und internationalen Leitlinien erarbeitet, werden laufend erweitert und aktuell gehalten. Wir haben versucht, an Fachausdrücken zu sparen. Unser Lexikon soll darüber hinaus unausweichliches „Fachchinesisch“ erläutern.

Ihr AUO-Team

 

Aktuelles zur Corona- Pandemie:

Management von Krebspatienten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Arbeitskreis Urologische-Onkologie der ÖGU (In Anlehnung an die Empfehlungen der Deutsche Uro-Onkologen (d-uo) e.V. und Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)).

Aufgrund der ansteigenden Zahl der in Österreich an mit dem neuartigen SARS-CoV-2 Coronavirus infizierten (COVID-19) Menschen, ist die Bevölkerung sowie viele unserer Patienten beunruhigt.

Gesundheitsministerium: Aktuelle Zahlen: https://info.gesundheitsministerium.at/  

Daher möchte der Arbeitskreis Urologische Onkologie der ÖGU folgendes Vorgehen bei Krebspatienten und deren Behandlung empfehlen. „Die Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus sollte die Behandlung einer Krebserkrankung nicht beeinträchtigen.“ Haben Krebspatienten ein höheres Erkrankungsrisiko mit COVID-19? Als potenzielle Risikofaktoren für eine Erkrankungen gelten insbesondere für PatientInnen unter laufender onkologischer Therapie u.a.

• schwere Immunsuppression

• Neutropeniephase (unter systemischen Therapien)

• Lymphozytopenie <0.2×109/L

Clinical Microbiology and Infection: Hirsch et al. (2014):

https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S1198743X14605024?token=2F080FEE70243C204417DD55BC7EEE22DF49D56A54F7BDFB0DB38BFD0A5A9939B06879DB40BEC94608FCF1FEA489C5A6

 

Neben den durch die AGES gelisteten Risikogruppen:

• Ältere Menschen (65+), insbesondere mit chronischen Erkrankungen

• Menschen mit chronischen Erkrankungen wie o (chronische) Atemwegs- bzw. Lungenerkrankungen inkl. COPD o Diabetes o Herzkreislauferkrankungen o Krebserkrankungen o Bluthochdruck

• Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen

Ärztekammer: Coronavirus: https://www.aerztekammer.at/coronavirus

Eine Infektion mit COVID-19 kann zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Geschmacksstörungen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall. Die Krankheitsverläufe sind unterschiedlich, von symptomlosen Verläufen, überwiegend milden Beschwerden bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen. Die Sterblichkeit liegt laut der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) bei ca. 4,6% (Stand: 28. März 2020), variiert jedoch stark nach Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen. WHO: Coronavirus Report vom 28. März 2020 https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/situation-reports/20200328-sitrep-68-covid-19.pdf?sfvrsn=384bc74c_29 Die höchste Sterblichkeitsrate fand sich bei vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ca. 10,5%), wohingegen diese bei Krebspatienten mit ca. 5,6% vergleichsweise niedriger war als bei Patienten mit Diabetes (7,3%), Atemwegserkrankungen (6,3%) oder Bluthochdruck (6%).

China CDC weekly: The Epidemiological Characteristics of an Outbreak of 2019 Novel Coronavirus Diseases (COVID-19) — China, 2020

https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S1198743X14605024?token=2F080FEE70243C204417DD55BC7EEE22DF49D56A54F7BDFB0DB38BFD0A5A9939B06879DB40BEC94608FCF1FEA489C5A6

Der Krankheitsverlauf ist somit schwerwiegender bei älteren Patienten und bei Patienten mit vorbestehenden Krankheiten. Eine nachgewiesene höhere Gefährdung von Patienten mit Krebserkrankungen ist jedoch aktuell nicht nachgewiesen. The Lancet: Risk of COVID-19 for patients with cancer https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S1470-2045%2820%2930149-2 Sind immungeschwächte Patienten besonders gefährdet? Es gibt bisher keine Berichte über eine erhöhte Erkrankungsrate bei Patienten mit primären oder sekundären Immundefekten. Es wird jedoch angenommen, dass diese Patientengruppe ein höheres Risiko für eine Infektion mit COVID-19 und entsprechenden Erkrankungsfolgen haben könnte Dazu gehören auch die Chemotherapie-bedingte Leukozytopenie oder die ggf. therapiebegleitende Immunsuppression mit Steroiden oder Antikörpern. Behandelnde Ärzte sollten mit ihren Patienten über das individuelle Risiko sprechen und im Einzelfall gemeinsam entscheiden.

Joint statement on the current epidemics of new Coronavirus SARS-CoV-2 – COVID-19

https://www.ceredih.fr/uploads/COVID19_WORLDWIDE_Joint_Statement_20200311_1200CET_FINAL.pdf

Worauf müssen Krebspatienten achten? Für Krebspatienten gelten die gleichen Schutzmaßnahmen, die vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz für die Gesamtbevölkerung empfohlen werden.

Bundesministerium: Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus (COVID-19)

https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:f86f5e8c-3e2f-47a0-be97-9f2da352e375/Verordnung_V20200325-web.pdf

• Waschen Sie Ihre Hände häufig! Reinigen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit einer Seife oder einem Desinfektionsmittel.

• Halten Sie Distanz! Halten Sie einen Abstand von mindestens einem Meter zwischen sich und allen Personen ein, die husten oder niesen.

• Berühren Sie nicht Augen, Nase und Mund! Hände können Viren aufnehmen und das Virus im Gesicht übertragen!

• Achten Sie auf Atemhygiene! Halten Sie beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschentuch bedeckt und entsorgen Sie dieses sofort. • Bei auftretenden Symptomen verlassen Sie nicht das Haus und kontaktieren Sie Gesundheitspersonal oder Rettungsdienste telefonisch. Telefonische Gesundheitsberatung: 1450 Informieren Sie sich hier

AGES: Coronavirus Info; http://www.ages.at/coronavirus

24-Stunden-Hotline: 0800 555 621

Worauf müssen behandelnde Ärzte achten?

Für behandelnde Ärzte gelten ebenfalls die o.g. Verhaltensregeln, sofern diese im Patientenkontakt abhängig von den medizinischen Erfordernissen aufrechtzuerhalten sind; ggf. sind diese werden diese durch Institutions-spezifische Maßnahmen ergänzt. Bezogen auf die aktuelle Situation sind die frühzeitige Informationen über virus-bedingte Symptome ihrer Patienten und eine Infektion mit COVID-19 essentiell. Dass COVID-19 einen ähnlichen Verlauf wie eine Hypersensitivitätspneumonie haben kann, ist bei Medikamenten wie Checkpoint-Inhibitoren zu berücksichtigen, die diese Nebenwirkung ebenfalls verursachen können. Notwendige Bluttransfusionen sollten nicht verzögert werden, da bisher keine Berichte über die Übertragung von COVID-19 durch Blutübertragungen vorliegen.

Infection&Chemotherapy: COVID-19, A Clinical Syndrome Manifesting as Hypersensitivity Pneumonitis: https://www.icjournal.org/Synapse/Data/PDFData/0086IC/ic-52-e8.pdf

Sollen Krebstherapien verschoben werden?

Alle nicht dringlichen elektiven Operationen in den Krankenhäusern sollten auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Dies gilt jedoch nicht grundsätzlich für dringliche Operationen bei Krebserkrankungen. Eine Kontraindikation für die Durchführung einer Chemo-, Antikörper- oder Immuntherapie besteht angesichts der aktuellen Pandemielage ebenfalls nicht. Bei den meisten Krebskranken steht der Nutzen einer sinnvollen und geplanten Krebstherapie über dem Risiko einer möglichen Infektion mit COVID-19. Bei Patienten mit chronischer und in Remission befindlicher Krebserkrankung kann individuell über eine Therapieverschiebung entschieden werden. Bei Krebspatienten mit nachgewiesener COVID-19-Infektion sollte die Tumortherapie unterbrochen werden, bis die Patienten keine virus-bedingten Symptome mehr haben und nachgewiesen negativ sind. Einen detaillierteren Überblick zum Thema gibt die Onkopedia Leitlinie.

ONKOPEDIA: Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/coronavirus-infektion-covid-19-bei-patienten-mit-blut-und-krebserkrankungen/@@guideline/html/index.html

Österreichische Krebshilfe: „loose tie“-Aktion

Toolbox für Uroonkologen:

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